Konzertbesuch: City of Music Gala „Himmlische Erzählungen“
Am Sonntag, 11. Oktober 2026, waren einige Musikerinnen und Musiker unseres Sinfonischen Blasorchesters bei der City of Music Gala „Himmlische Erzählungen“ im Musensaal des Congress Center Rosengarten in Mannheim. Es spielte das Symphonic Wind Orchestra Mannheim, das Sinfonische Blasorchester der Musikhochschule, unter der Leitung von Prof. Hermann Pallhuber – und mittendrin an der Klarinette unser Dirigent Bernd Gaudera. Ein großes Erlebnis mit toller Musik!
Das Orchester
Im Symphonic Wind Orchestra Mannheim spielen Studierende der Bläser- und Schlagwerkabteilung der Musikhochschule zusammen mit Musikerinnen und Musikern aus der Region. Gegründet wurde es, nachdem Hermann Pallhuber 2016 die Professur für Blasorchesterleitung in Mannheim übernommen hatte – eine Professur, die es in dieser Form sonst nicht gibt. Der Name der Gala erinnert daran, dass Mannheim seit 2014 UNESCO-Musikstadt („City of Music“) ist.
Das Programm
- Franco Cesarini (* 1961): Symphony No. 1 „The Archangels“ op. 50
- Gustav Mahler (1860–1911): „Wo die schönen Trompeten blasen“ aus „Des Knaben Wunderhorn“ – Caroline Melzer, Sopran
- James Barnes (* 1949): Symphony No. 3 op. 89
Die Werke in Kürze
Cesarini, „The Archangels“: Die erste Sinfonie des Schweizer Komponisten, entstanden 2015, rund eine halbe Stunde lang. Vier Sätze, vier Erzengel – Gabriel, Raphael, Michael und Uriel. Die Themen gehen auf alte gregorianische Melodien zurück; jeder Satz hat seinen eigenen Charakter, von fast kammermusikalisch durchsichtigen Stellen bis zum vollen Klang des ganzen Orchesters.
Mahler, „Wo die schönen Trompeten blasen“: Ein Lied über Liebe und Abschied: Ein Soldat besucht nachts seine Liebste, bevor er in den Krieg ziehen muss. Schlicht wie ein Volkslied, mit fernen Trompetensignalen und leisen, entrückten Farben – gesungen von Caroline Melzer.
Barnes, Symphony No. 3: Eine große, sehr persönliche Sinfonie in vier Sätzen, geschrieben für die Band der US Air Force. Barnes begann sie kurz nach dem Tod seiner kleinen Tochter Natalie. Ihr Herzstück ist der langsame dritte Satz „Mesto (for Natalie)“ voller Trauer und Erinnerung; das Finale führt aus dem Dunkel in helle Lebensfreude.
Noch einmal zu hören: Am Dienstag, 13. Oktober 2026, spielt das Orchester das Programm in der Reihe „Kurpfalzkonzerte“ im Saalbau Neustadt an der Weinstraße, Beginn 18 Uhr.


