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Adventskonzert der Stadtkapelle Landau am 6. Dezember 2026

Adventskonzert der Stadtkapelle Landau am Sonntag, 6. Dezember 2026, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Landau-Queichheim – links die verschneite Kirche

Am Sonntag, 6. Dezember 2026, um 17 Uhr lädt die Stadtkapelle Landau zu ihrem Adventskonzert in die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt in Landau-Queichheim ein.

Den ersten Teil gestaltet die United Concert Band unter der Leitung von Thomas Winter, den zweiten Teil das Sinfonische Blasorchester unter der Leitung von Bernd Gaudera.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Das Programm des Sinfonischen Blasorchesters

Das Sinfonische Blasorchester beginnt seinen Teil wie in jedem Jahr mit „Macht hoch die Tür“ zum Mitsingen, den Abschluss bildet „Tochter Zion“. Dazwischen spielt es:

  • In the Bleak Midwinter – Gustav Holst, arrangiert von Björn Vüllgraf
  • To Mother Earth – Georges Sadeler
  • Suite from The Nutcracker – Peter Tschaikowsky, arrangiert von James Curnow
  • Come, Sweet Death („Komm, süßer Tod“) – Johann Sebastian Bach, übertragen von Alfred Reed
  • The Earle of Oxford’s March aus der „William Byrd Suite“ – William Byrd, bearbeitet von Gordon Jacob

Die Stücke in Kürze

„Macht hoch die Tür“: Eines der bekanntesten deutschen Adventslieder. Den Text schrieb Georg Weissel 1623 in Königsberg, die heute gesungene Melodie erschien 1704 im Gesangbuch von Johann Anastasius Freylinghausen in Halle.

Holst, „In the Bleak Midwinter“: Das Weihnachtsgedicht der englischen Dichterin Christina Rossetti vertonte Gustav Holst 1906 als schlichtes Lied, heute eines der bekanntesten Weihnachtslieder Englands. Björn Vüllgraf hat es für sinfonisches Blasorchester bearbeitet.

Sadeler, „To Mother Earth“:  Mit „To Mother Earth“ („An Mutter Erde“) widmet der luxemburgische Komponist Georges Sadeler (* 1988), selbst Saxophonist in der Militärmusik des Großherzogtums Luxemburg, der Erde eine musikalische Hommage. Warme Klangfarben und schlichte Melodien zeichnen Bilder unberührter Natur und lassen ihre Schönheit, Kraft und Verletzlichkeit hören. Zugleich ruft das Stück zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Erde auf. Es ist erst 2026 bei Symphonic Dimensions erschienen.

Tschaikowsky, „Suite from The Nutcracker“: Tschaikowskys Ballett „Der Nussknacker“ wurde im Dezember 1892 in Sankt Petersburg uraufgeführt und gehört bis heute zur Weihnachtszeit. Der amerikanische Komponist James Curnow hat daraus eine Suite für Blasorchester gemacht, sie beginnt mit der „Miniature Overture“, der kleinen Ouvertüre des Balletts.

Bach, „Come, Sweet Death“: „Komm, süßer Tod“ ist ein geistliches Lied von Johann Sebastian Bach, erschienen 1736 in Schemellis „Musicalischem Gesang-Buch“. Der amerikanische Komponist Alfred Reed (1921–2005) hat es 1976 frei für Blasorchester übertragen – ein ruhiges, getragenes Stück.

Byrd, „The Earle of Oxford’s March“: William Byrd (um 1540–1623) gehört zu den bedeutendsten englischen Komponisten der Renaissance. Gordon Jacob (1895–1984) stellte 1923, wohl zum 300. Todestag Byrds, aus sechs seiner Stücke für Tasteninstrument im „Fitzwilliam Virginal Book“ die „William Byrd Suite“ für Blasorchester zusammen. Der Marsch eröffnet die Suite, bei Byrd war er der erste Teil seines Stücks „The Battell“.

„Tochter Zion“: Die Melodie stammt von Georg Friedrich Händel, aus dem Chor „See, the conqu’ring hero comes“ seines Oratoriums „Judas Maccabaeus“. Den deutschen Adventstext dichtete Friedrich Heinrich Ranke.

Plakat zum Adventskonzert der Stadtkapelle Landau am Sonntag, 6. Dezember 2026, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Mariä Himmelfahrt in Landau-Queichheim

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